D2-Junioren : Spielbericht

Kreisliga St. A
11. Spieltag - 21.03.2026 09:00 Uhr
JFC Saale-Orla II   VfR Bad Lobenstein II
JFC Saale-Orla II 0 : 3 VfR Bad Lobenstein II
(0 : 3)

Spielstatistik

Tore

2x Florian Neumeister*, Noa Heyder*

Assists

Abdulaziz Aswad *, Noa Heyder*, Grig Martrosyan

Torfolge

0:1 (7')Florian Neumeister* (Noa Heyder*)
0:2 (13')Florian Neumeister* (Grig Martrosyan)
0:3 (20')Noa Heyder*

Arbeitssieg im Rosental – VfR Bad Lobenstein D2 meldet sich zurück

Mit einem verdienten 3:0-Auswärtssieg beim JFC Saale-Orla II beendete die D2 des VfR Bad Lobenstein am Samstagmorgen ihre Ergebniskrise. Auf dem Kunstrasen im nebligen Rosental in Pößneck lieferte die Mannschaft vor allem in der ersten Halbzeit eine überzeugende Vorstellung.

Erste Halbzeit: Starke Anfangsphase der Gastgeber – dann Lobenstein dreht auf

Der Tabellenletzte JFC Saale-Orla II war keineswegs ein leichter Gegner. Mit Verstärkung aus der ersten Mannschaft angetreten, legten die Hausherren eine druckvolle Anfangsphase hin, die der VfR zunächst etwas glücklich überstand. Doch je länger das Spiel dauerte, desto mehr fanden die Lobensteiner ins Spiel – und dann ging es schnell.

In der 7. Minute belohnten die Gäste ihr gutes Kombinationsspiel über die linke Seite mit dem ersten Treffer: Grig leistete eine herausragende Vorarbeit, und Flori vollendete eiskalt zur 1:0-Führung. Für Flori war es ein besonderer Moment – er beendete damit seine persönliche Torflaute und sollte noch nicht fertig sein. Die sichtlich verunsicherten Gastgeber erholten sich kaum, als Lobenstein bereits nachlegte. Wieder über links, wieder Flori – diesmal nach einem sehenswerten Zuspiel von Aziz erhöhte er in der 13. Minute auf 2:0. Doppelpack und Durststrecke beendet – besser hätte der Tag für ihn kaum laufen können.

Den Schlusspunkt einer starken ersten Halbzeit setzte Noa in der 20. Minute: Nach einem Schuss von Aziz reagierte er am schnellsten, staubte den Abpraller ab und schob zum 3:0-Pausenstand ein. Für Noa, der nach mehrwöchiger Verletzungspause erst am Anfang seines Comebacks steht, war das ein wichtiges Erfolgserlebnis.

Zweite Halbzeit: JFC drängt – Lobenstein hält stand

Die Hausherren kamen mit viel Schwung aus der Kabine und hatten in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit ihre druckvollste Phase des gesamten Spiels. Der Anschlusstreffer wollte jedoch nicht fallen. Torhüter Mika hielt seinen Kasten dabei sauber und entschärfte die gefährlichsten Aktionen in seinem Strafraum.

Besonders hervorzuheben waren in dieser schwierigen Phase Jelena und Grig, die durch enormen Laufeinsatz und Leidenschaft den Anschlusstreffer verhinderten. Die Abwehr um Cedric und Ziad brachte sich zwar durch einige Leichtsinnigkeiten und technische Fehler gelegentlich selbst in Bedrängnis, bewies aber gleichzeitig Nehmerqualitäten: Gegen zum Teil körperlich deutlich überlegene Gegenspieler behaupteten sie sich weitestgehend und hielten die Null am Ende gemeinsam fest.

Ab der Mitte der zweiten Halbzeit übernahm Lobenstein wieder mehr Spielkontrolle. Durch schnelle Konter hätte die Führung sogar noch weiter ausgebaut werden können. Jelena stach dabei mit konsequenten Balleroberungen und vertikalen Pässen in die Tiefe hinter die gegnerische Abwehrkette hervor. Der Offensivreihe um Aziz, Flori und Noa fehlte jedoch die Kondition für die nötigen Tiefenläufe – bei Noa nach seiner langen Verletzungspause absolut verständlich und nachzusehen. Grig fiel hingegen bis in die Schlussminuten positiv auf – durch konsequentes Anlaufen der ballführenden Gegenspieler setzte er wichtige Impulse in der Defensivarbeit.

Fazit

Ein verdienter Arbeitssieg, der die Ergebniskrise erstmal beendet und wichtiges Selbstvertrauen hoffentlich zurückbringt. Der JFC Saale-Orla II ist stärker, als es sein Tabellenplatz vermuten lässt, und hat dem VfR über weite Strecken viel abverlangt.

Flori krönte seinen Tag mit zwei Treffern und beendete seine persönliche Durststrecke auf die denkbar schönste Art und Weise. Grig war die positive Überraschung im Sturm – spielstark, mit Übersicht und dem Blick für den Mitspieler war er an den meisten gefährlichen Situationen direkt beteiligt. Jelena im defensiven Mittelfeld zeigte ihre gewohnte Zweikampfstärke und leistete nebenbei wichtige offensive Impulse. Noa schließlich zeigte trotz seiner erst am Anfang stehenden Rückkehr nach langer Verletzungspause, dass mit ihm zu rechnen ist.