VfR Bad Lobenstein e.V.

1.Männer : Spielbericht 11Teamsports LANDESKLASSE St.1, 2.ST (2018/2019)

FSV Schleiz   SG VfR B. Lobenstein
FSV Schleiz 1 : 2 SG VfR B. Lobenstein
(0 : 1)
1.Männer   ::   11Teamsports LANDESKLASSE St.1   ::   2.ST   ::   24.08.2018 (18:15 Uhr)

Spielstatistik

Tore

2x Sebastian Mai *

Assists

Sebastian Tens *, Kevin Hammerschmidt *

Gelbe Karten

Martin Wirth *, Oliver Hölzel *, Sebastian Gäbelein *

Zuschauer

320

Torfolge

0:1 (38.min) - Sebastian Mai * (Sebastian Tens *)
0:2 (57.min) - Sebastian Mai * (Kevin Hammerschmidt *)
1:2 (65.min) - FSV Schleiz

Derbysieger kommt aus dem Koseltal!

Der VfR Bad Lobenstein startet mit einem verdienten 2:1 Auswärtssieg in die neue Landesklassen-Saison. 

Mit gehörigem Respekt reiste der VfR am Freitag in die Kreisstadt, um den Saisonauftakt bei den "Mentalitätsmonstern" aus Schleiz zu bestreiten. Heiko Becker warnte vor dem Spiel seine Mannschaft vor der hohen mannschaftlichen Geschlossenheit der Schleizer-Elf und stellte die Mannschaft auf ein zweikampfintensives Spiel ein. Der VfR, stets bemüht auf dem harten und holprigen Geläuf eine spielerische Lösung zu suchen, kontrollierte die ersten 20 Minuten ohne dabei gefährlich zu werden. Der FSV, hauptsächlich mit langen Bällen auf die Spitzen Gerisch und Stankowski unterwegs, schaffte es nicht den Abwehrverbund um Martin Wirth und Niko Schröder zu brechen. Danach nahm die Partie Geschwindigkeit auf. Nach einer Freißstoßflanke von der linken Seite gewann Basti Tens den Ball und chippte Ihn über die komplette FSV Abwehr auf den freien Kevin Hammerschmidt. Dieser scheiterte aber an dem an diesen Tag gut aufgelegten Hebenstreit. Keine 3 Minuten später war es wieder die Offensivabteilung des VfR, die im Strafraum des FSV den letzten Ball gewann und durch einen Pfostentreffer durch Sebastian Mai scheiterte. Nach knapp 38 min. zeigte sich die spielerische Klasse des VfR. Die Koseltaler überspielte die erste Linie des FSV, Hammerschmit und Tens verschafften sich mit einem Doppelpass Platz im Mittelfeld und Letzterer spielte den Ball genau in die Schnittstelle wo Basti Mai lauerte. Allein vor Hebenstreit behielt der Torjöger die Nerven und verwandelte eiskalt zur Gästeführung. Bis zur Halbzeitpause hätte es für beide Seiten jeweils noch eine Elfmeter geben können, doch das an diesem Tag nicht überzeugende Schiedsrichter-Kollektiv entschied sich dagegen.

 

Die 2. Halbzeit war noch keine 10 Sekunden gespielt, da hatten die knapp 100 mitgereisten Fans bereits den Torschrei auf den Lippen. Der VfR gewann umgehend nach dem Schleizer Anstoß den Ball und scheiterte durch den an diesem Tag sehr fleißigen Oliver Hölzel. Weiterhin sehr geduldig bauten die Koseltaler das Spiel auf und kamen nach und nach zu weiteren Großchancen. Eine dieser Chancen brachte in der 57. Minute das 2:0. Hammerschmidt ließ auf der rechten Seite 2 Kreisstädter stehen und sah dem am Fünfmeterraum komplett freistehende Mai, der nur noch den Fuß hinhalten musste um sein 2. Saisontor zu erzielen. Nicht auftseckend, arbeitete der VfR weiter und besaß 2 Großchancen zur Vorentscheidung. Bei einem Tempogegenstoß über den fleißigen Kapitän Janek Köcher versprang der Ball beim Torabschluss und beim Kopfball von Hammerschmidt ließ Hebenstreit sein Können auf der Linie aufblitzen. Der FSV Schleiz, der nie aufsteckte, verkürzte nach einem langen Freistoß von Janek Weiß per Kopfballtor durch Frank Gerisch zum 1:2 und durfte nun wieder hoffen, den nächsten Punkt auf das eigene Konto zu buchen. Aber außer ein paar Halbchancen sowie einem Gerisch-Freistoß passierte nicht viel vor dem VfR-Tor. Die Koseltaler hatten noch den ein oder anderen Hochkaräter. In der 80.min scheiterte Kevin Hammerschmidt allein vor Hebenstreit am Außennetzt und auch der eingewechselte David Linke fand nach einem tollen Solo keinen Weg vorbei am Schleizer Torhüter. 

 

Als Schiri Läsker den Schlusspfiff in die Schleizer Dämmerung schickte war die Freude im Koseltaler-Lager groß. Das nicht alles Gut an diesem Abend war, war der Mannschaft direkt nach Schlusspfiff klar. Größtes Manko war die schlechte Chancenverwertung an diesem Abend. Das muss besser werden wenn man nächste Woche den Geiheimfavorit aus Zwätzen im heimischen Koseltal schlagen möchte.