VfR Bad Lobenstein e.V.

1.Männer : Spielbericht 11Teamsports LANDESKLASSE St.1, 14.ST (2017/2018)

FC Motor Zeulenroda   SG VfR B. Lobenstein
FC Motor Zeulenroda 1 : 3 SG VfR B. Lobenstein
(0 : 1)
1.Männer   ::   11Teamsports LANDESKLASSE St.1   ::   14.ST   ::   18.11.2017 (14:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Maik Rzoska *, David Linke *, Sebastian Mai *

Assists

2x Janek Köcher *, Sebastian Mai *

Gelbe Karten

David Linke *, Martin Wirth *, Riccardo Aust *

Gelb-Rote Karten

Hendrik Röppischer * (83.Minute)

Zuschauer

86

Torfolge

0:1 (24.min) - Sebastian Mai * per Elfmeter (Janek Köcher *)
0:2 (64.min) - David Linke * (Janek Köcher *)
1:2 (81.min) - FC Motor Zeulenroda per Elfmeter
1:3 (90.min) - Maik Rzoska * (Sebastian Mai *)

MIT HERZ UND HIRN ZUM DREIER

Mit dem ersten Sieg in Zeulenroda seit dem März 2013 war es am Samstag der
VfR Bad Lobenstein, der sein Ziel der 3 Punkte erreichte und der Motor-Elf nach
5 Spielen ohne Niederlage die zweite Heimschlappe der Saison einschenkte.
Damit platzte auch der Plan der Mannschaft von Matthias Liebers, die Koseltaler
mit einem eigenen Sieg in der Tabelle zu überflügeln.

Mit Beginn des Spieles auf dem für die Jahreszeit erstaunlich gut präparierten
Rasenplatz ging es gleich beiderseits zur Sache, denn sowohl der Gast aus der
Kurstadt als auch die Gastgeber stifteten mit ihren ersten Aktionen gleich einmal
Verwirrung in der gegnerischen Abwehr. Im hohen Tempo ging es auch in den
Folgeminuten weiter, keine Mannschaft wollte das Mittelfeldspiel kampflos preis geben.
Traf Sebastian Mai mit seinem Freistoß nur das Außennetz (11.) wuchtete Dustin Schmidt
eine Flanke von Gabriel Oettel knapp über das Steinbach - Gehäuse (22.).
Auf der Gegenseite tauchte wiederum Mai auf, der Janek Köcher zentral bediente.
Dem zurück gelaufenen Oettel blieb nur ein langes Bein, um den Einschlag zu verhindern.
Dieser kam dennoch, denn der folgende Foulelfmeter wurde durch Sebastian Mai
zur Führung für den VfR genutzt (24.). Die Motor-Elf zeigte sich aber wenig geschockt,
packte noch einige Prozente auf die eigene Laufbereitschaft drauf und bekam nun auch
ein leichtes Übergewicht. Vorallem Toni Schulz versuchte mit Dribblings über die linke
Abwehrseite des VfR hinter die Kette zu kommen, um mit Flanken vor das Tor
den Erfolg zu suchen. Doch Richie Steinbach konnte hier sein sicheres Stellungsspiel
immer wieder ausspielen, auch bei Freistößen von Manuel Sengewald (30./45) oder
Dominic Schmidt (38.) war er zur Stelle.

Die Liebers-Elf klopfte auch nach dem Seitenwechsel weiter beharrlich auf die Abwehr
der Koseltaler. Doch nun wurden auch für die Gäste dadurch die Räume in die Spitze
größer. So konnte David Linke nach 51 Minuten nach einem Solo gerade noch von zwei
Motor-Spielern gestoppt werden und kam zu Fall bei seinen Schuss (57.) der aber für
einen weiteren Strafstoß nicht ausgereicht hatte. Bei seinem nächsten Sprint in den
Strafraum stimmte dann aber alles. Den von Mai gewonnen Zweikampf veredelte Köcher
mit einem perfekten Zuspiel zu Linke, der nun die Übersicht behielt und aus halbrechts traf (64.).
Und gleich danach lag der dritte VfR - Treffer in der Luft. Sebastian Mai konnte zwei Gegenspieler
abschütteln, doch wurde der Ball vor dem Jubel noch von der Torlinie gekratzt (68.).

Der tiefer werdende Boden erhöhte nun aber nicht die Qualitäten beider Mannschaften, sondern
nur den Kampfgeist. Schiedsrichter Hebestreit (Weimar) hatte dabei zunehmend nicht immer
das glücklichste Händchen. Denn als Maximilian Beetz im Strafraum mit einem langen Bein
von den Sohlen geholt wurde, gab es von ihm keine Reaktion (80.). Auf der Gegenseite bließ er
aber bei einer harmlosen Abwehraktion von Martin Wirth lautstark in seine Pfeiffe (81.).
Dominic Schmidt war dies egal und er versenkte den fälligen Elfer zum Anschluss.
Dieses Tor für Motor zündeten nun deren letzten Kraftreserven. Im Mittelfeld ging es dabei nicht
immer sauber zu, was Hendrik Röppischer mit der Ampelkarte zu spüren bekam (83.).
Doch Richie Steinbach konnte in diesen Schlußminuten noch dreimal großartig reagieren.
Der VfR hatte aber seinerseits noch einen überragenden Konter auf Lager. Janek Köcher schleppte
das Leder aus der eigenen Hälfte über gut 40 Meter, legte auf Marcus Richter ab. Sein Schnittstellenpass
erreichte Mai, der den eben eingewechselten Maik Rzoska bediente. Mit seiner ersten Ballberührung
schloß er einen Konter, wie aus einem Guß, mit dem Entscheidungstreffer ab (90.).
Danach war nur noch Jubel.

 

 


Fotos vom Spiel


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