VfR Bad Lobenstein e.V.

1.Männer : Spielbericht LANDESKLASSE St.1, 18.ST (2016/2017)

SV Germania Ilmenau   SG VfR B. Lobenstein
SV Germania Ilmenau 1 : 0 SG VfR B. Lobenstein
(0 : 0)
1.Männer   ::   LANDESKLASSE St.1   ::   18.ST   ::   18.03.2017 (14:00 Uhr)

Spielstatistik

Gelbe Karten

Janek Köcher *, Martin Wirth *, Daniel Dittmar *

Zuschauer

91

Torfolge

1:0 (70.min) - SV Germania Ilmenau per Elfmeter

UND WIEDER WAR ES EIN ELFMETER

Wie im Vorjahr entschied in diesem Spiel ein Foulelfmeter. Zum letztjährigem
3 : 2 Siegtreffer half ein überforderter Schiedsrichter, am Samstag blieb dem
sehr guten Sebastian Blasse (Erfurt) an der Pfeife nichts anders übrig, als den
ungestümen und unnötigen Zweikampf an der Grundlinie von Martin Wirth zu ahnden.

Und dennoch müssen sich die Koseltaler vorwerfen lassen, zu wenig für ein eigenes
Erfolgserlebnis getan zu haben. Die Germania war mit dem Anpfiff weg das spielbestimmende
Team auf dem Kunstrasen im Hammergrund, ließ gekonnt Ball und Gegner laufen und
gestattete den Gästen wenig bis garnichts. Die Hauptarbeit in der ersten Halbzeit musste die
Abwehr verrichten. Dennoch konnte der VfR nicht alles verteidigen. So kam Ilmenau bereits
nach 6 Minuten zur ersten klaren Chance. Thomas Wolfenstetter spielte einen scharfen Ball
ins Sturmzentrum, den Steven Kessel nur kurz klären konnte, Philipp Gietl den Abpraller aber
über den Querbalken setze. Auch dem nächsten Riesen ging eine Abwehrreaktion von Kessel
voraus. Seine Faustabwehr holte sich Marcus Finn, dem aber auch das VfR Tor zu klein war (19.).
Entlastung brachten die Koseltaler jedoch nicht zu stande, zu schnell wurden die gewonnenen
Bälle wieder hergeschenkt oder man tappte reihenweise in die Ilmenauer Abseitsfalle.
Dennoch rettete sich der VfR mit einem 0 : 0 in die Pause, was eigentlich noch das Beste am
bisherigen Auftritt war.

"Näher am Gegner stehen, die zweiten Bälle holen und Körpersprache zeigen" waren die
logischen Forderungen des VfR Trainers Heiko Becker in der Pausenansprache. Und seine
Mannschaft konnte auch einiges davon umsetzen, kam nun selbst auch zu Aktionen in
Richtung Bradsch-Tor. Martin Wirth mit Freistoß (50.) oder Sebastian Mai, der an Philipp Hörhold
hängen blieb (56.), hatten sich da schon sehr deutlich den Germania Kasten genähert.
Die für die Koseltaler dickste Chance versiebte aber Mai frei vor Bradsch, als er seinen
Schuss neben den Pfosten setzte (66.). In der 70. Minute kam es dann im VfR Strafraum
zum entscheidenden Elfmeter, den Benny Linse sicher verwandelte. Das wars, denn der
VfR war an diesem Tag nicht mehr in der Lage, die Germania in Schwierigkeiten zu bringen.

 


Fotos vom Spiel


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