VfR Bad Lobenstein e.V.

1.Männer : Spielbericht LANDESKLASSE St.1, 13.ST (2016/2017)

FSV Schleiz   SG VfR B. Lobenstein
FSV Schleiz 1 : 3 SG VfR B. Lobenstein
(1 : 2)
1.Männer   ::   LANDESKLASSE St.1   ::   13.ST   ::   12.11.2016 (14:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

2x David Linke *, Sebastian Mai *

Assists

David Linke *, Marco Narr *, Eugen Gergert *

Gelbe Karten

David Linke *, Sven Findeiß *, Sebastian Mai *, Hendrik Röppischer *, Janek Köcher *, Eugen Gergert *

Rote Karten

Marco Narr * (56.Minute)

Zuschauer

185

Torfolge

0:1 (5.min) - David Linke * (Marco Narr *)
1:1 (19.min) - FSV Schleiz per Kopfball
1:2 (36.min) - David Linke * (Eugen Gergert *)
1:3 (61.min) - Sebastian Mai * per Elfmeter (David Linke *)

DER DERBYSIEG GEHT AN DEN VfR

Das lange erwartete Oberland - Derby zwischen dem FSV Schleiz und dem
VfR Bad Lobenstein hatte am Samstag Nachmittag mit den Gästen aus der
Kurstadt einen verdienten Sieger. Und dieses Derby hatte auch seine Zugkraft,
denn 185 Zuschauer sahen bei kalten November - Temperaturen einen
heissen Kampf um die Punkte und das Renommee des Sieges.

So gab es auch kein langes Abtasten, beide Mannschaften standen gleich unter Strom
und suchten ihr Heil in der Offensive. Zunächst mit den besseren Start für den VfR, denn
ein langer Diagonalpass von Sebastian Mai erreichte auf links Marco Narr. Der konnte
auf den freien David Linke durchstecken und ließ FSV Keeper Thomas Pasold nicht
die Spur einer Chance ( 5.). Bereits drei Minuten später später tauchte er nach einem
Schnitzer der Schleizer Abwehr erneut frei vor Pasold auf, doch dieses Mal reagierte
Pasold prächtig. Dennoch waren die Rennstädter keineswegs geschockt.

Frank Gerisch trieb seine Mitspieler immer wieder an, setzte selbst mit einem Solo
die erste Duftmarkte (12.). Markus Stankowski verfehlte mit einem Nachschuss das
Ziel nur knapp (16.) und Albert Pohl blieb frei an Martin Wirth hängen (18,).
Der Ausgleich für die Schleizer deutete sich aber an. Martin Berger flankte über rechts
punktgenau auf den hochsteigenden Kenny Eichelkraut, der gegen die Laufrichtung
von Richie Steinbach das 1 : 1 besorgte (19.). Die Gastgeber blieben dran, der VfR
spekulierte mit dem Platz, den die FSV Abwehr anbot. So hatte zunächst der VfR
Glück, als ein abgefälschter Schuss von Stankowski an den Außenpfosten klatschte (33.),
im Gegenzug blieb Eugen Gergert nach einem öffenden Mai-Pass an Mirko Horn hängen (34.).
Dieser Spielzug, Mai auf Gergert, passte aber beim nächsten VfR Angriff umso besser.
Gergert sah den mitgelaufenen Linke, der sich nicht zweimal bitten ließ und zur erneuten
Führung einschob (36.).Und fast wäre noch der dritte VfR Treffer gefallen, doch Sebastian Mai
schob das Linke - Zuspiel knapp am Pfosten vorbei (40.).

Auch nach dem Wiederanpfiff ging es gleich mit Feuer weiter. Janek Köcher rasierte mit
seinem Schlenzer den FSV Pfosten (47.), die Zweikämpfe nahmen auf dem schweren Boden
zu und die Ästetik ab. Aber ein solcher Kampf gehört in solch ein Derby mit dem traurigen
Höhepunkt eines Zweikampfes zwischen Nicky Eichelkraut und Marco Narr. Narr war bereits
zwei Minuten zuvor von ihm an der Außenlinie des Strafraumes gefoult worden (54.), da
duellierten sich beide an der Eckfahne erneut, nach dem Pfiff stieg Narr aber seinem
Gegenüber noch auf die Füße. Schiedsrichter Nick Schubert ( Weida ) sah darin das
Nachhaken als grobe Unsportlichkeit und zückte gegen den VfR Mittelfeldmann den roten Karton (56.)

Die Rennstädter nun am Drücker, vernachlässigten aber die Abwehr. So wurde erneut Linke
geschickt, den der FSV Schlussmann Pasold nur per Foul von den Beinen holen konnte.
Den fälligen Strafstoß setzte Sebastian Mai sicher ins linke, untere Torwarteck (61.).
Doch Schleiz gab sich mit diesem Stand überhaupt nicht zufrieden. Angriff auf Angriff lief nun
gen VfR Abwehr. Zunächst verpassten die beiden Schleizer Spitzen Gerisch und Pohl eine
Flanke von Berger (68.), dann fischte Richie Steinbach eine Granate aus 12 Metern von Gerisch
aus dem Dreiangel (74.). Auch einen folgenden Freistoß aus Mittelstürmerposition holte er
aus dem oberen Eck (75.). In einigen Situationen schwamm der VfR mächtig, bekam kaum
noch Zugriff zum Spiel, doch wenn die Koseltaler in Ballbesitz kamen, war es immer bei
Kontern brandgefährlich. Der VfR brachte aber letztendlich in Unterzahl den jederzeit verdienten
Derbysieg über die Zeit.


Fotos vom Spiel


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